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Treffpunkt Technik 2013

Treffpunkt Technik 2013

bvdm gibt Einblicke in die Arbeit der Technik-Gremien

Am 14. und 15. November 2013 trafen sich erstmals nach der Restrukturierung des Ausschusses Technik + Forschung sowie seine Fachbereiche und Interessengruppen im Berliner Haus der Wirtschaft. Der kollegiale Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern, interessante Fachvorträge und ein attraktives Abendprogramm machten die Veranstaltung zu einem Erfolg.


Treffpunkt Technik

Bild: Sitzung Technik und Forschung
   

Das neue, moderne Sitzungsformat, in dem ein Brainstorming der fünf Interessengruppen den Auftakt bildete, spornte die insgesamt 80 Teilnehmer zu regen Diskussionen an, die zahlreiche Vorschläge für die künftige Projektarbeit erbrachten. Einige der Interessengruppen werden sich bereits im Frühjahr erneut treffen, um die angeregten Themen zu vertiefen, Projekteideen auf ihre Umsetzbarkeit hin zu prüfen und Informationen zusammenzutragen, die zur weiteren Bearbeitung benötigt werden.

Interdisziplinäre Arbeit

In den anschließenden Fachbereichssitzungen berieten die Teilnehmer die aufgeworfenen Fragestellungen und untersuchten ihre spartenübergreifende Relevanz. Dabei wurden mehrere Praxisprobleme identifiziert, die nur interessengruppen- bzw. fachbereichsübergreifend sinnvoll zu bearbeiten sind, damit ganzheitliche Lösungen entwickelt werden können, die den Erfordernissen und Wünschen aller Betroffenen entsprechen. Beispielhaft sind hier die Fragestellungen zur Normlichtproblematik (neue Mess- und Betrachtungsbedingungen) und zur Farbabmusterung anhand von Monitorproofs zu nennen.

Das Ende der Veranstaltung bildete die Sitzung des Ausschusses Technik + Forschung, in der die Themenschwerpunkte für das kommende Jahr abschließend beraten wurden. Mit der Verabschiedung der geänderten Geschäftsordnung schloss der Ausschuss seine Restrukturierung auch formell ab.
   

Einen Höhepunkt der Veranstaltung bildete der gemeinsame Kollegenabend aller Fachbereiche und Interessengruppen. Im attraktiven Ambiente des DDR-Museums wurde außer spannenden Einblicken in die Alltagskultur des „anderen Deutschlands“ auch eine schmackhafte Zusammenstellung von Gerichten und Getränken aus Ostdeutschland und den Ländern des ehemaligen Ostblocks geboten. Dabei gab es reichlich Gelegenheit zum kollegialen Erfahrungs- und Meinungsaustausch.
   

Bernhard Theiss übergibt Vorsitz an Matthias Tietz

Bild: Übernahme des Vorsitzes
Die Abendveranstaltung bildete auch den Rahmen für die Verabschiedung von Bernhard Theiss (SDZ Druck und Medien, Aalen), der aus Altersgründen nicht mehr für das Amt des Ausschussvorsitzenden kandidierte.




Bernhard Theiss stand dem Ausschuss seit 1997 vor und ist seitdem Vizepräsident des bvdm. Er war außerdem 20 Jahre lang Vorsitzender des Fachbereichs Zeitung, dem er seit 1988 angehörte. Zu den zahlreichen Verdiensten von Bernhard Theiss gehört nicht zuletzt sein unermüdliches Werben dafür, dass die Interessenvertretung auf technischem Gebiet in der Druckindustrie zum Kernbestand der Verbandstätigkeit gehören muss.

Matthias Tietz (Rheinisch-Bergische Druckerei, Düsseldorf), der ihn als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses dabei unterstützte und die Restrukturierung der Verbandsorganisati on mitgestaltet hat, tritt nun seine Nachfolge an. Der Ausschuss Technik + Forschung wählte ihn einstimmig zum neuen Vorsitzenden.
   

Interessengruppe Offsetdruck

Bild: Interessengruppe Offsetdruck

Vom Umgang mit überzogenen Qualitätserwartungen der Kunden
Druckbetriebe werden in zunehmendem Maße mit Qualitätsanforderungen ihrer Kunden konfrontiert, die unter den gegebenen technischen und wirtschaft lichen Bedingungen unerfüllbar sind: Sinkende Verkaufspreise, rückläufige Qualität der Papiere (meist vom Kunden ausgewählt) und Reklamationen kleinster Abweichungen stellen die Druckereien vor große Probleme.
Qualitätskriterien und der Umfang der Qualitätssicherungsmaßnahmen müssen in angemessenem Verhältnis zu den erzielbaren Erlösen stehen. Da entsprechende Regelungen in Normen zum Teil lückenhaft sind oder einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern, will die Interessengruppe eigene Richtlinien entwickeln. Damit sollen Kundenvorgaben, die (unwissentlich oder vorsätzlich) die Möglichkeiten und Grenzen des Produktionsprozesses ignorieren, sinnvolle Regelungen entgegengesetzt werden.

Das Sächsische Institut für die Druckindustrie (SID) hat zu diesem Zweck bereits den Förderantrag für ein Forschungsprojekt gestellt, in dem Methodik und Toleranzen für die Qualitätssicherung im Bogenoffset-Auflagendruck überprüft und verbessert werden sollen. In einem weiteren Projekt sollen unter anderem allgemeine, merkmalsunabhängige Vorgaben zur Qualitätsbeurteilung von Druckprodukten (Prüfaufwand, Probennahme, Musterrückstellung, Fehlerkategorien, Gutkriterien, usw.) entwickelt werden. Die Interessengruppe plant bereits für Anfang 2014 ein nächstes Treff en in Bad Kreuznach.
   

Bild: Interessengruppe hochauflagiger Druck
   

Interessengruppe Hochauflagiger Druck

Prozessoptimierung, Kundenkommunikation
In der Interessengruppe hochauflagiger Druck, in der Fachleute aus Rollenoffsetdruckereien und aus Tiefdruckereien aktiv sind, wurden gemeinsame Themen dieses Anwendungsbereichs erörtert. Die Märkte, die typischen Produkte des hochaufla- gigen Drucks wie Werbedrucke, Kataloge, Zeitschrif-ten sind in den letzten Jahren verfahrensübergreifend einem sehr starken Wettbewerb ausgesetzt. Hier sind eine flexible Verfahrenswahl und eine optimale, ausgefeilte Logistik bei der gesamten Produktion entscheidende Faktoren für den Erfolg und für die Kundenzufriedenheit.

Die umfassenden, gemeinsamen Anstrengungen der europäischen Rollenoffsetdrucker wie auch der Tiefdrucker zur Schaffung differenzierter, marktorientierter Druckbedingungen nach ProzessStandard ISO 12647 wurden vom bvdm maßgeblich mitgetragen und ermöglichen heute eine hohe Produktionsicherheit, was von den Praktikern bestätigt wird.

Die Klassifizierung von Papieren für den Illustrati- onstiefdruck einschließlich Rollenoffsetpapieren wurde erstmals 2006 als wichtiges Kommunikationsmittel für Druckereien, Verlage, Agenturen, veröffentlicht. Die auch international häufig nachgefragte Übersicht wird 2014 in deutlich erweiterter, aktualisierter Form neu herausgegeben (Download, deutsche und englische Version).

Die zusätzliche Besteuerung von Werbedrucksachen – es gibt eine Gesetzesinitiative in Dänemark – betrifft auch deutsche Druckereien, die diesen Markt beliefern. Gegen diese unangemessene, einseitige Benachteiligung von Druckprodukten sind Maßnahmen auch auf europäischer Ebene notwendig und bereits auf den Weg gebracht (Intergraf).

Interessengruppe Zeitungsdruck

Wer die Druckfarbe kennt, versteht den Druckprozess besser
Die Interessengruppe Zeitungsdruck beschäftigte sich in mehrfacher Hinsicht mit der Druckfarbe. Im Zentrum des Interesses stand die Frage, welche messbaren Eigenschaften der Druckfarbe Rückschlüsse auf ihr drucktechnisches Verhalten erlauben. Die aus Kapazitätsgründen vorübergehend zurückgestellten Recherchen zu diesem Thema werden nun wieder aufgenommen.

Während über Druckfarben für den konventionellen Zeitungsdruck bereits verallgemeinerungsfähige Erkenntnisse vorliegen, die gesammelt, ausgewertet und in Zusammenhang gebracht werden müssen, sind beim wasserlosen Zeitungsoffsetdruck die Einflüsse messbarer Druckfarbeneigenschaften auf Druckprozess und Druckergebnis noch weitgehend unerforscht. Dies will die Interessengruppe zusammen mit der Fogra ändern.
Werden eines Tages mineralölfreie Druckfarben zur Pflicht, stellt sich das Problem auch im konventionellen Druck erneut. Die Ergebnisse erster Druckversuche mit solchen Farben wurden vorgestellt und diskutiert.

Doch nicht nur die technische Detailarbeit bestimmte die Sitzung der Interessengruppe Zeitungsdruck. Die Perspektive öffnend stellten sich die Teilnehmer beispielsweise die Frage: „Wie sieht die Zeitungs- druckmaschine der Zukunft aus?“ – Die Antwort mussten sie freilich zunächst schuldig bleiben, auch wenn es durchaus bereits Ideen und Vorstellungen dazu gibt. Eine Projektgruppe soll nun unter Berücksichtigung der erwarteten Marktentwicklung Szenarien erarbeiten und daraus Konzepte für die benötigte Produktionstechnologie abzuleiten.
   

Interessengruppe Digitaldruck

Themenvielfalt und dynamische Marktentwicklung
Digitaldruckverfahren haben, auch zwanzig Jahre nach ersten Systempräsentationen 1993/94, eine große Dynamik, unterliegen raschen Veränderungen bei Hard- und Software und bei den Anwendungsmöglichkeiten. Die Themenvielfalt beim Digitaldruck umfasst die ganze Bandbreite des Druckens, von Anwendungen im Klein- und Mittelformat, bis zum großformatigen Digitaldruck auf verschiedenste Materialien, und zu neuen Anwendungen einschließlich funktionalem Druck und 3D-Druck. Die Individualisierung, Personalisierung von Druckprodukten ist eine weitere Digitaldruck-Domäne. Gerade hier sind Aspekte des Datenschutzes, des Umgangs mit persönlichen Daten, besonders zu beachten.

Dr. Carmen Kulpe, Referentin für Wirtschaftsrecht beim bvdm, gab den Teilnehmern der Interessengruppe Einblick in die Anforderungen des Datenschutzes bei Digitaldruckproduktionen. Über „Qualifizierung nach Maß im Digitaldruck“ sprach Theo Zintel, Leiter Bildungspolitik beim bvdm. Die modulare Struktur der Ausbildung, mit einem Schwerpunkt bei Aufgaben der Medienvorstufe, prägt die Anforderungen im Digitaldruck. Zusatz- und Weiterqualifizierung ist hier von besonderer Bedeutung.

„Meine Coke“ war der Titel des spannenden Erfahrungsberichts des Glasflaschen-Etikettenproduzenten der Erfolgskampagne 2013 von Coca Cola. Christian Scherschel, Teamwork Printmanagement GmbH, zeigte den Teilnehmern anschaulich die technischen und logistischen Anforderungen und die Potentiale dieser Markenkampagne. Die Dienstleistung umfasst neben der Produktion von individualisierten Flaschen auch webbasierte Bestellung, Versand und Abrechnung ‑ Full-Service-Konzepte, wie sie auch in anderen Anwendungsfeldern, etwa dem großformatigen Digitaldruck, immer mehr gefordert sind.

Über das für die Mitglieder der Verbände angebotene System zum Digitaldruck-Kostenvergleich und zur Investitionsunterstützung berichtete Katharina Matters, pXm NordWest. Der Medien-Standard Digitaldruck, Technische Richtlinien für Daten und Produktion, wird noch im Jahr 2013 erscheinen. Ziel ist eine Kommunikationshilfe für Medien‐ und Druckdienstleister und ihre Kunden – Empfehlungen für Datenformate, Arbeitsabläufe, Verfahren, Materialauswahl für die optimale Produktion.
   

   

Interessengruppe Druckweiterverarbeitung/Logistik:

Endlich Lösungen für altbekannte Probleme in Sicht?
In der Druckweiterverarbeitung sowie am Endprodukt selbst treten oftmals Probleme auf, deren Ursachen bei den Vorprodukten oder Materialien liegen. Die Interessengruppe Druckweiterverarbeitung/Logistik diskutierte verschiedene Ansätze, um solche Probleme zu vermeiden.

Gute Erfahrungen wurden mit der Website „Ad Specials“ gemacht. Die dort publizierten Richtlinien für die Anlieferung von Beilagen vereinfachen die Kommunikation mit den Kunden bzw. den Erzeugern der Vorprodukte. Zur Ansprache internationaler Kunden soll die Seite nun auch ins Englische übersetzt werden.

Damit künftig mehr Vorprodukte in die Weiterverarbeitung gelangen, die eine problemlose Endfertigung zulassen, will die Interessengruppe die Anforderungskriterien an Papiere und veredelte Druckprodukte überarbeiten.

Die Interessengruppe Druckweiterverarbeitung/Logistik wird außerdem ein Fogra-Projekt unterstützen, in dem die Einflüsse auf die Ergebnisse von Scheuertests ermittelt werden sollen. Hieraus sind Prozeduren für die Scheuerfestigkeitsprüfung abzuleiten und in das Normenwerk einzubringen. Neue Lösungsansätze wurden auch im Hinblick auf Qualitätsprobleme diskutiert, die sich erst nach der Verarbeitung bzw. beim Gebrauch von Büchern und Broschuren zeigen, wie etwa das vorzeitige Ablösen von Verklebungen, Kaschierungen und Lackierungen oder das „Schnabeln“ von Bucheinbänden.
   

Fachbereich Medienvorstufe

Neue Standard-Druckbedingungen 2014 – Erprobung, Einführung; Forschungsvorhaben bvdm/Fogra Neue Themenfelder: Barrierefreiheit, Cloud Software, DAM
Der Fachbereich Medienvorstufe ist seit langem umfassend mit der Entwicklung und Umsetzung der Standardisierung der Produktionsprozesse von der Kreation der Daten bis zum Druck befasst. Die Normserien ISO 15930 (PDF/X), ISO 12647 (Prozesskontrolle), ISO 12642 (Messdaten), ISO 13655 (Messtechnik), ISO 2846 (Druckfarben), ISO 3664 (Normlicht) stehen beispielhaft für dieses Aufgabenfeld.

Die Neuausgabe der ISO 12647-2 Anfang 2014, nach hartem Ringen im internationalen Normgremium ISO TC 130, erfordert nun die Umsetzung in Standard‐Druckbedingungen, Charakterisierungsdaten, Profile. Hierzu sind in bewährter Zusammenarbeit von bvdm, ECI und Fogra sowohl Testdruckserien als auch Auswertungen mit alten und neuen Profilen geplant. Auch sind Vergleichsmessungen mit verschiedenen Messgeräten (M0, M1) vorgesehen. Die Anwendungsempfehlungen für die Betriebe zu den neuen Standard‐Druckbedingungen werden zeitnah, auch mit den Fachkollegen in der Schweiz und in Österreich, abgestimmt.

Als aktuelle Problemstellung wurde – wie auch in anderen T+F Gremien – die Anwendung der ISO 3664:2009 (Normlicht) erörtert. Dazu gibt es eine Anwendungsempfehlung des Fachbereichs (2012) zur Vermeidung der technischen Probleme. Ebenfalls wurden systematische Verschlechterungen bei Papierqualitäten benannt, die Probleme in der Prozessführung hervorrufen.


Im Rahmen der Kooperation von bvdm und Fogra zur Formulierung und Förderung von Forschungsvorhaben wurden zwei umfassende Projekte mit jeweils zweijähriger Laufzeit auf den Weg gebracht. Beim Projekt „Konsolidierung der Druck-Standardisierung“ werden Optimierungsmöglichkeiten und weiterführende Ansätze untersucht, die bestehende Normen ergänzen können. Das Projekt „Standardisierung Softproofsysteme“ wird Einflussgrößen auf die hochqualitative Monitordarstellung hinsichtlich einer herstellerübergreifenden Standardisierung untersuchen.

Der Fachbereich wird sich mit neuen Themenfeldern in verschiedener Form beschäftigen. „Barrierefreiheit und Mobile Publishing“ wird als Impulsvortrag bei der nächsten Sitzung angeboten, auch für Teilnehmer anderer Gremien. Ebenso soll ein Beitrag zum „Digital Asset Management (DAM)“ gebracht werden. Der Umgang mit neuen Software-Lizenzmodellen, Stichwort Cloud Computing (Adobe CS), kann z.B. Probleme beim Zugriff auf ältere Versionen verursachen, die Dienstleister zur Bearbeitung von Kundendaten benötigen. Dazu wird ein Erfahrungsaustausch stattfinden.
   

Fachbereich Produktionsverfahren

Standards müssen die Praxis abbilden, um praxisrelevant zu sein
Standards setzen und die Betriebe dabei unterstützen,Standards umzusetzen – diesen beiden Aufgaben haben sich die technischen Gremien des bvdm seit jeher verschrieben. Die Diskussionen im Fachbereich Produktionsverfahren zeigten, dass sie durchaus in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen. Denn nicht immer setzt sich bei der Normungsarbeit derjenige durch, der die besseren Argumente hat. Normungspolitik ist Interessenpolitik. Wo Normen lückenhaft bleiben, müssen sie interpretiert werden. Weisen sie Mängel auf oder gehen ihre Regelungen an der Praxis vorbei, sind gut begründete, einfachere oder bessere Lösungen die sinnvollere Alternative. Normen sind schließlich keine Gesetze. Ziel bleibt aber stets, die die als richtig erachteten Konzepte in den Normungsprozess einzuspeisen, um das Normenwerk den praktischen Erfordernissen anzupassen.

Im Frühjahr 2014 werden die Neufassungen der Teile 1 bis 3 von ISO 12647 publiziert. Das Handbuch ProzessStandard Offsetdruck soll deshalb durch eine Ergänzungslieferung aktualisiert werden, welche die neuen Vorgaben für die praktische Anwendung zugänglich macht, sie erforderlichenfalls aber auch kritisch kommentiert.

Außerdem sollen – gemeinsam mit dem Fachbereich Medienvorstufe – die Vorgaben für die Messung und Betrachtung nach den 2009 erschienenen Neufassungen der Normen ISO 13655 und ISO 3664 auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht werden. Je nach Ergebnis sind entweder die normativen Vorgaben zu ändern oder eine Anwendungsempfehlung zu erarbeiten, die auch in der Phase des Übergangs zwischen den alten und neuen Mess-/Betrachtungsgeräten mit vertretbarem Aufwand brauchbare Beurteilungsergebnisse sicherstellt.

Fachbereich Umweltschutz + Sicherheit

Bild: Fachbereich Umweltschutz und Sicherheit

Aktuelle Themen gehen weit über den ursprünglichen Umweltschutzgedanken hinaus

Mit der Einrichtung des Fachbereiches Umweltschutz + Sicherheit im Ausschuss Technik + Forschung wird dem Thema Umwelt in der Verbandsarbeit wieder mehr Gewicht zuteil. Zum Auftakt der ersten Sitzung stellten die Teilnehmer je drei Kernthemen aus den Bereichen Umwelt- oder Arbeitsschutz in ihren Unternehmen dar.
Es zeigte sich, dass diese im Wesentlichen die geplanten Themen der Sitzung widerspiegelten. Gegenstand des ersten Tages waren Mineralöle in der Druckindustrie und deren Bedeutung beim Verpackungsdruck.

Mit dem Thema Energiemanagement zeigte Herr Isenmann von ECG Consulting in einem Fachvortrag zum Spitzenausgleich Möglichkeiten auf, wie Unternehmen Stromsteuern zurückerhalten können. Bei der Gefährdungsbeurteilung müssen zukünftig arbeitsbedingte psychische Belastungen erfasst und bewertet werden. Der Teilnehmerkreis beschloss, hierfür einen Leitfaden zu erarbeiten, der mögliche Vorgehensweisen im Unternehmen darstellt und Lösungswege aufzeigt, dieses
   

Bild: Impressionen der Ausstellung
   


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